Eine bunte Palette an Informationen über die Aromatherapie
Die Aromatherapie setzt Ölessenzen ein um zu heilen. Die Duftöle entfalten ihre Wirkung indem sie durch die Luft zirkulieren. Man kann die Öle aber auch mit zusätzlichen Zutaten mischen, wie beispielsweise mit Seifen oder Parfums. Ölessenzen gewinnt man aus natürlichen Ressourcen, indem die Bestandteile von Pflanzen, Baumrinde, Blüten etc. verwendet werden, die antibakterielle, antiseptische oder antibiotische Eigenschaften haben. Diese Öle bekämpfen eine ganze Reihe von Krankheiten, wie beispielsweise Arthritis und Bronchitis. Sie werden entweder inhaliert oder in der Massagetherapie eingesetzt, wirken aber in jedem Fall indem sie Seele und Körper entspannen.
Da die Ölessenzen auch eine antibiotische Wirkung haben und wir wissen, dass Antikörper Bakterien bekämpfen, müssen die Öle funktionieren. Antikörper werden in der Medizin eingesetzt um ein Bakterienwachstum abzutöten oder zu inaktivieren oder zu verhindern, dass sich Pilze im Körper verbreiten.
Ylang-Ylang ist eines dieser Öle. Es wird aus Blütenpflanzen destilliert. Die Heimat dieser Pflanzen ist Frankreich. Sie können eine Höhe von bis zu 18 Metern erreichen. Diese großen, tropischen Bäume tragen gelbe, malvenfarbige und rosa Blüten. Die besonders aromatischen Blüten ergeben ein hellgelbes oder goldfarbenes Öl. Ylang-Ylang wird gewöhnlich eingesetzt um den Blutdruck zu senken. Das Öl hilft aber auch bei Hyperventilation und gleicht den außer Kontrolle geratenen Atemrhythmus wieder aus. Ylang-Ylang fördert auch einen regelmäßigen Herzschlag. Sie können dieses Öl nutzen um alle mit Stress im Zusammenhang stehenden Symptome und nervöse Spannungen zu lindern. Diese Öle lassen sich hervorragend mit einer Vielzahl anderer Öle aus der Aromatherapie mischen, beispielsweise mit Grapefruit, Sandelholz, Bergamotte, Palisander und Lavendel. Ylang-Ylang ist eines der exotisch duftenden Öle, welches ein süßes Blütenaroma verströmt. Das Öl wird in Indien und Europa gerne benutzt. Wenn man sie zu reichlich verwendet haben die Öle allerdings auch Nebenwirkungen wie Magenbeschwerden und Kopfschmerzen. Befolgen Sie daher die Gebrauchsanweisungen und nutzen Sie das Öl entsprechend.
Thymian findet sich auf derselben Liste wie Ylang-Ylang. Thymianöl stammt aus dem gleichnamigen Heil- und Gewürzkraut. Die Öle kommen aus Ungarn und ähneln Rosmarin, Basilikum, Petersilie und Salbei. Thymianöl wirkt antiseptisch, entgiftend, entkrampfend, antibakteriell, bekämpft Mikroben und Pilze und kann auch zur Insektenabwehr eingesetzt werden. Die Öle lindern Atemprobleme, Verdauungs- und Kreislaufstörungen und stimulieren das Immunsystem. Thymian lässt sich gut mit Rosmarin, Bergamotte, Pinie, Grapefruit, Lavendel und Zitrone mischen. Thymianöle kamen in der Geschichte der Griechen, Römer und Ägypter regelmäßig zum Einsatz.
Andere bewährte Öle sind neben Thymian auch Bergamotte, Kajeput, Teebaum, Rosmarin, Pfefferminz, Eukalyptus, Geranie, Wacholderbeere, Süßorange, Lavendel und Zitronengras.
Neben Ölessenzen nutzt die Aromatherapie auch Dinge wie klare, organische Seifen und Creme-Badeseifen, Parfums und Kerzen. Die Seifen sind sehr zu empfehlen, da sie die Haut klären und sich auf diesem Gebiet bereits sehr bewährt haben.
Die in der Aromatherapie verwendeten Ölessenzen werden auch in kosmetische Produkte eingearbeitet. Es werden Shampoos, Waschlotionen, Schaumbäder, Haarfestiger, Duschgele, Gesichtswasser, Lippenstifte, Feuchtigkeitscremes, Massagecremes, Gesichtsmasken und vieles mehr angeboten.
Aromatherapie-Öle sind flüchtige Substanzen, die Ihnen helfen können, Körper und Seele zu heilen. Wenn Sie unter Stress und Krankheiten leiden, sollten Sie diesen Duftölen eine Chance geben.