Aromatherapie Mischungen
Zu den pflanzlichen Ölen in der Aromatherapie gehört auch der Muskat-Salbei. Das Öl wird durch einen Prozess der Dampfdestillation aus den Blüten und Blättern extrahiert. Die in Bulgarien beheimateten Pflanzen gehören zur Familie der Kräuter mit behaarten, großen Blättern. Die aus diesen Pflanzen extrahierten Öle sind goldgelb. Das Öl wird gewöhnlich in der Aromatherapie als Antidepressivum und Beruhigungsmittel sowie als Mittel gegen Bluthochdruck verwendet, wird aber auch wegen seiner krampflösenden, nervenstärkenden und deodorierenden Eigenschaften geschätzt. Es ist auch bekannt dafür, dass es die Symptome von Asthma und Krämpfen aller Art lindert. Das mittel bis stark duftende Öl lässt sich mit einer Vielzahl anderer Ölessenzen gut vermischen. Dazu gehören Bergamotte, Kamille, Zedernholz, Neroli, Jasmin, Palisander, Lavendel, Orange, Geranie, Sandelholz und Ylang-Ylang.
Zitronellöl wird oft auch Cymbopogon Winterianus genannt, stammt vom Gummibaum und wird ebenfalls durch Dampf destilliert und aus den Pflanzen extrahiert. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Sri Lanka. Das zitronenähnlich riechende, aromatische Gras ist ein tropisches, asiatisches Gewächs von blaugrüner Farbe und enthält aromatische Öle, welche oft in Parfums Verwendung finden und auch zur Insektenabwehr dienen. Die Öle sind gelblich-braun und spielen auch eine Rolle in der Aromatherapie. Sie wirken antiseptisch, deodorieren, stärken die Nerven und helfen – insbesondere in Kombination mit Zedernholz – gegen Insekten und Parasiten. Aus den Ölen werden auch Kerzen und Seifen hergestellt. Im kosmetischen Bereich können sie sich gegen fettige Haut und fettendes Haar als wirksam erweisen. Vermischen lassen sich diese Öle am besten mit Pinie, Bergamotte, Lavendel, Bitterorange, Orange, Zedernholz, Zitrone und Geranie.
Eine interessante Variante in der Aromatherapie stellen auch die Zitrus-Essenzen dar. Sie werden ebenfalls im Wege der Dampfdestillation gewonnen, und zwar aus den Stängeln und Wurzeln der Pflanzen. Sie stammen ursprünglich aus China. Die Öle sind hellgelb und werden gewöhnlich als antiseptische, stärkende, aufheiternde und schmerzlindernde Mittel eingesetzt. Dieses Öl verströmt einen starken Zitronenduft mit krautartiger Note. Diese Öle eigenen sich auch hervorragend zur Behandlung von Fußgerüchen, Juckreiz, Akne, Krätze und zum Stressabbau.
Die Öle aus Chilisamen haben ihren Ursprung in Mexiko sowie Süd- und Mittelamerika. Die reichhaltigen, tief orangefarbenen Öle gehören in der Aromatherapie zum festen Bestandteil, da sie eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung haben und das Verdauungssystem unterstützen. Die starken Düfte lassen sich aber nicht gut mit anderen Ölen mischen.
Ölessenz aus Chenopodium wird aus Fruchtpflanzen und deren Blättern gewonnen. Diese Öle, die ursprünglich aus Russland kommen, sind bei einer Vielzahl von Problemen zu empfehlen. So entfernen sie beispielsweise Spulwürmer und wirken als Diuretikum. Auch der starke Geruch dieser Essenz lässt sich nicht mit anderen Ölen vermischen.
Chaulmoogra ist eine weitere Ölessenz in der Aromatherapie. Sie wird unter anderem bei der Behandlung von Rheumatismus, Hautkrankheiten, Ekzemen, Wunden und Verletzungen, Zerrungen und Aussatz eingesetzt. Das Öl kam ursprünglich aus Indien, wird aber mittlerweile in der ganzen Welt benutzt.
Wenn Sie nach Aromatherapie-Ölen suchen, ist es am besten sich im Internet umzusehen. Hier finden Sie eine reichhaltige Auswahl und ausführliche Beschreibungen und haben oft den Vorteil, auch gleich die Erfahrungen anderer Nutzer mit den jeweiligen Ölen nachlesen zu können. Insofern hat das Einkaufen im Internet einige Vorteile zu bieten.